CGE endlich da und einsatzbereit

April 27, 2007 on 7:37 pm | In Neue Ausrüstung | Keine Kommentare

Sebastian
endlich ist die CGE da und auch einsatzbereit! Mit dem 8-Zöller bildet es eine gute Einheit und wird mir (uns) glaube ich noch sehr viel Freude machen. Gestern abend hatte ich zwar nicht viel Zeit da am nächsten Morgen Frühdienst anstand, aber dennoch konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen das gute Stück zu testen. Also raus damit auf die Wiese und aufgebaut:
Scope auf CGE
wie der Himmel schon vermuten lässt waren die Bedingungen eher suboptimal. Zudem gehts nun auch stramm auf Vollmond zu. Dennoch habe ich mich nach ein paar Bildern am Mond (muss ich noch bearbeiten) mal an M13 versucht … und …. trotz ziemlich schlampig eingenordet und lediglich 2-Staralignment an der CGE ohne Kalibrierung habe ich den M13 schon mal dezent eingefangen:
M13
Einzelbild, t=50sec bei ISO 200. Manueller Fokus über den Liveview der Oly E330. Fürs erste fand ich das schon gar nicht schlecht und ich freu mich auf das was da kommen mag 🙂

Erstes Mondmosaik & erster Mond-Flugzeug-Transit

April 25, 2007 on 11:44 pm | In Astrofotografien | Keine Kommentare

Jan
Juhuuuu!!! Es hat geklappt 😀 Heute Abend konnte ich meinen ersten Mond-Flugzeug-Transit ablichten. Es gab heute sogar 2 zu sehen, leider konnte ich den 2. nicht mehr ablichten. Aber so selten sind diese Transits wohl doch nicht! Vielleicht werden wir am Freitag (oder Samstag?) auch das Glück haben.
Verwendet habe ich das Plössl vom Sebastian. (Danke nochmal ;)) Für visuelle Zwecke sehr gut, aber fotografisch zum in die Tonne treten *g* Gerade bei f/5 macht sich so ein Plössl gut bemerkbar. Bin am überlegen mir eine gute Barlow zuzulegen, damit ich da bessere Ergebnisse erzielen kann.

Hier der Link zum Thread bei Astrotreff.de, da gibts auch die Bilder.

Sebastian:
Wow starkes Bild und eine starke Aufnahme vom Mond !!! Gefällt mir sehr gut. Das mit den Säumen liegt wohl am Plössl. Aber die kriegen wir auch noch weg und bald machste auch solche Bilder wie meins vom Theophilus was ich mal noch e Wengel nachbearbeitet habe:
Theo und Co 2
Hab ich bei Fotocommunity noch mal größer reingestellt

Treffen 9.-10.4. war ein voller Erfolg!

April 10, 2007 on 7:41 am | In Beobachtungsberichte, Treffen in Becheln | Keine Kommentare

Jan:
Mann-O-Mann was eine Nacht! Es war wirklich erstaunlich was für ein Glück, Wetter und Seeing wir hatten! Ich fange mal vorne an:

Edgar und Sebastian waren die ersten am Treffpunkt, kurze Zeit später (ca. 21Uhr) kamen dann auch Matthias und ich an. Nachdem alles aufgebaut und einigermaßen gut justiert war, ging es auch direkt los. Anfangs waren noch immer wieder leichte Cirren am Himmel und der Dunst wollte auch nicht vergehen, was sich aber im Laufe der Nacht ändern sollte :o)
Während Edgar an seiner Barndoor rumfummelte und sie zum Laufen kriegen wollte, war Matthias noch stundenlang mit dem Justieren seines kleinen Reisedobs zu gange, was er aber auch bald aufgab. In dieser Nacht wurde mein 12″ Dobson sehr ausgiebig genutzt, aber noch nicht an seine Grenze getrieben. Zuerst ging es los mit etwas Planeten. Venus, naja habe ich direkt aufgegeben, sie stand schon tief am Horizont, machte aber ein schönes Motiv zusammen mit den Plejaden, die nur ein paar Grad darüber standen. Saturn war in dem 15mm TeleVue + 2x Barlow von Sebastian wunderbar zu sehen. Alles was man sich wünscht, Cassini-Teilung, Wolkenbänder und jede Menge Monde. Der Kontrast war einfach toll.
Während ich dann mit Deep-Sky Objekten anfing, fotografierten Sebastian, Edgar und Matthias sehr fleißig. In der Gallerie werden bestimmt jede Menge Bilder hinzukommen.
Ich denke mal das Edgar dann zu seinem ausgiebigen Test seiner Barndoor auch einen kleinen Bericht schreibt.
Einen ausführlichen Bericht zu den beobachteten DeepSky Objekten kommt dann auch noch später hinzu.

Zwischendurch haben wir auch immer wieder ein paar Satelliten gesehen, aber der beeindruckenste Satellit trat als Iridium Flare in Erscheinung. Dieser -8 Magnituden helle „Blitz“ war sehr beeindruckend, ich werde später auch noch ein Foto von diesem Flare online stellen.

Es war einfach wunderbar wie das 12″ alle Kugelsternhaufen fast komplett bis zum Zentrum auflösen konnte. Ein paar wenige Galaxien waren auch dabei, man merkt das man hier durch ein 12″ Dobson schaut ;o)
Dann gab es auch schon bald eine leckere Hühnersuppe, die von Sebastian mitgebracht wurde. Diesesmal wurde die Suppe wesentlich schneller warm. Sie kochte sogar! Es lag wahrscheinlich das letzte Mal am fehlenden Deckel. Zumindest ließen wir uns die Suppe schmecken und nach der kurzen Aufwärmung, ging es auch gleich weiter mit fotografieren und spechteln.
Sebastian und ich hatten dann schnell bemerkt, das der Karkoschka doch nicht sooo viele Objekte beinhaltet, die auf den ersten Blick interessant sein könnten. Ich denke, dass wir die besten Objekte ausgesucht haben, welche uns auch hin und wieder ein kleines „wow“ hervorlockten. Dann stieg auch schon langsam die Sommermilchstrasse empor, die Leier und der Schwan waren bald über den Dunst gestiegen. Währenddessen bestaunten und fotografierten wir die Milchstrasse. Wir haben da wirklich einen schönen dunklen Ort gefunden :o)

Weil Matthias aber schlecht wurde und müde, ging er schon gegen 1Uhr. Nach dem Abschied, ging die exzessive DeepSky Beobachtung aber weiter. Ich glaube diese Nacht war bisher meine erfolgreichste in Sachen DS.

Dann verging die Zeit aber wie im Fluge und es ging schon der Halbmond auf. Zwischendurch zogen ein paar wenige Wölkchem durch. Die Bewölkung war in dieser Nacht durchschnittlich sehr gering, denn nach ein paar Wolken wurde der Himmel immer direkt klar und das Seeing war lange Zeit sehr gut.

Jupiter musste vor Mondaufgang noch dran glauben, man merkte aber wie das Seeing an ihm zerrte, denn sehr hoch stand er nicht.
Als der Mond aufging hielten wir nochmal auf Jupiter und sahen, obwohl nur wenige Grad mehr Höhe, wesentlich mehr Details, vor allem in den Wolkenbändern.
Dann war es auch schon soweit. Ich wollte es nicht recht glauben, aber es ging tatsächlich schon die Sonne auf! Dann bauten wir auch schon unsere Sachen ab, sahen noch einen kleineren Iridium Flare, der von der aufegehenden Sonne angestrahlt wurde.
Ãœbrigens zogen zu genau diesem Zeitpunkt Wolken auf *g*
Gegen 6-6.30Uhr waren wir dann auch alle zu Hause. Und jetzt sitz ich hier und schreib einen kleinen Bericht über diese wundervolle Nacht.

Zum Abschluss kann ich nur sagen:
Wenn die Nächte doch immer so sein könnten….

PS.: Es klart hier gerade wieder auf ;o)

Sebastian:
Nachdem der Jan ja nun schon sehr ausführlich über diese herrliche Nacht in Becheln berichtet hat, wollte ich nun noch versuchen unsere Beobachtungen und Eindrücke darüber zusammenzufassen.
Gestartet haben wir, wie ja schon beschrieben, mit der Beobachtung des Saturns. Im Anschluss wollten wir uns mal daran machen dem Virgohaufen mal ein paar Photonen zu entreißen. Am Anfang stellte es sich doch als etwas schwierig heraus, die Galaxien aufzufinden. Die umliegenden Strukturen waren schnell ausgemacht. Der Löwe stand hoch am südöstlichem Himmel und der ComaHaufen war bereits mit blossem Auge eine ziemliche Pracht! Da irgendwo unter ihm mussten sich eine Menge Galaxien herumtreiben. Der Karkoschka sollte sich (wie noch so oft an diesem Abend) als guter Wegweiser herausstellen. Während der Jan seine Suche mit dem 12″ startete, nutzte ich das 8-Zöller vom Edgar. Ich versuchte mir eine imaginäre Linie zwischen Denebola und Arktur vorzustellen. Auf dieser wandelte ich bis in das Galaxienzentrum hinein. Und tatsächlich: es fielen mir zwei Galaxien ins Auge die als blasse Nebelfleckchen nebeneinander lagen. Nun wollte ich mehr sehen. Es trieb mich zu Jan an den 12-Zöller. Auch er hatte mittlerweile ein Nebelfleckchen ausgemacht. So streunten wir noch ein wenig durch den Virgohaufen auf der Suche nach weiteren Galaxien. Ich muss aber ehrlicherweise zugeben das uns die Zuordnung etwas zu schaffen machte und wir letztenendlich gar nicht genau sagen konnten, welche der Galaxien des Virgohaufens wir nun beobachtet hatten. So ließen sich auch keine markanten Strukturen in den Galaxien ausmachen welche uns eine Identifizierung hätte erleichtern können. Die Galaxien der 9ten bis 10ten Größenklasse blieben kleine Nebelfleckchen.
Jetzt sollte es weitergehen zu M13, dem markanten Kugelsternhaufen im Herkules. Trotz das dieser noch sehr tief stand war M13 mit seinen 6 Magnitudo schnell aufgefunden. Das die Auflösung noch etwas zu wünschen übrig ließ, lag wohl daran das er im Moment noch sehr tief stand wie sich später herausstellte. Da fiel mir ein das es im Herkules noch M92 gab, ebenfalls ein Kugelsternhaufen mit 6 1/2 Magnitudo. Nachdem wir den Karkoschka „befragt“ hatten, war auch er schnell aufgefunden. Und tatsächlich: Wie im Atlas beschrieben hatte er eine eher ovale Form. Er kam uns dabei nicht so kompakt vor wie M13 und war sehr schön in unzählige Sterne bis nah ans Zentrum hin aufgelöst. Ich war erstaunt das ich von diesem schönen Kugelsternhaufen in der Nähe des M13 bis jetzt so wenig Notiz genommen hatte, er war wirklich sehr schön anzusehen und nahm sich von der Helligkeit nicht viel zu M13. Das hatte unsere Neugier geweckt. In der Nähe des Bärenhüter tummelten sich zwei weitere Kugelsternhaufen die nun auf unsere Liste kamen. Zuerst nahmen wir M5 ins Visier: herrlich! ein weiteres Prachtexemplar von Kugelsternhaufen. Deutlich weniger kompakt als M13 ließ auch er sich in unzählige Sterne auflösen und das Auge konnte sich gar nicht genug sattsehen an dieser Pracht. Ebenso herrlich war M3 anzusehen den der Jan im Anschluss auch sehr schnell ausmachte. Fast kam es uns so vor als als würden diese beiden M13 noch an Schönheit überstrahlen. Das konnten wir fast nicht glauben und schwenkten später nochmals zu M13 als dieser höher am Himmel stand. Wir mussten feststellen, das wir M13 unrecht getan hatten, den jetzt wo er aus dem dunstigen Horizont emporgestiegen war, erfreute auch er uns in seiner ganzen Pracht.
Nun wollten wir uns mal was schwereres vornehmen. Mich interessierte brenned ein planetarischer Nebel in der Wasserschlange: Jupiters Geist. Dieser als blaugrünes Scheibchen beschriebene Doppelgänger des Jupiter weckte meine Phantasie. Nun muss man sagen das die Wasserschlange ein sehr unscheinbares Sternbild ist. Es gestaltete sich recht schwierig den Hauptstern Alphard und den Kopf der Wasserschlange auszumachen. Noch schwerer war es µ-Hydra ausmachen. Südlich des tief am Horizont stehenden ca. 4 Magnituden hellen Sternes sollte Jupiters Geist liegen. Nach mehreren Minuten intensiver Suche gaben wir schließlich auf. Vermutlich stand der PN schon zu tief am Horizont.
Nun wieder zu etwas einfachem: dem Ringnebel M57 in der Leier. Der war natürlich recht schnell gefunden und im 15mm Panoptik sehr schön anzusehen. Hier unternahmen wir den ersten Versuch mal den Kontrast mit dem UHC-Filter von Astronomik anzuheben. Wir mussten feststellen das der Erfolg ausblieb. Eine Kontraststeigerung ließ sich höchtens mit viel Phantasie erahnen.
Dann nahmen wir uns den Bereich um die Jagdhunde vor. Zuerst ein kleiner Schwenk zu M51 im großen Bären! Schön wurden die Kerne der ineinander verschlungen Galaxien, (Strudel-Galaxie und NGC 5195) aufgelöst. Die Spiralarme von M51 waren gut erkennbar! In den Jagdhunden gab es dann noch die Galaxien M63, M94 und M106 zu beobachten. Da kam mir in den Sinn das ich schon immer mal einen Blick auf die Sombrerogalaxie (M104) unter günstigen Bedingungen werfen wollte. M104 war dann auch ertaunlich schnell zwischen Jungfrau und Rabe ausgemacht!
Anfangs waren wir etwas enttäuscht, da man ja die schönen Bilder der Sombrerogalaxie kennt. Doch nach längerer Beobachtung und der Methode des indirekten Sehens konnten wir durchaus das zentrale Staubband, welches nahezu mittig vor dem Galaxienkern liegt, ausmachen!
Nun war auch das Sommerdreieck vom Horizont emporgestiegen und gewährte uns einen fantastischen Blick auf M27, den Hantelnebel. Hier brachte nun tatsächlich auch der UHC-Filter den gewünschten Erfolg. Mit ihm waren dem Nebel deutlich mehr Strukturen und Kontrast zu entreißen. Die „Hantel“ war deutlich zu sehen!
Nun sollte auch der Zirrusnebel noch ins Visier. Dies gestaltete sich allerdings ziemlich schwierig.
Obwohl der Vordergrundstern 52 Cygni schnell ausgemacht war, blieb uns die Sicht auf den Nebel verwehrt. Trotz UHC-Filter und wie empfohlen kleiner Vergrößerung war NGC 6960 nicht auszumachen. Ein weiterer Anteil des Zirrusnebels, NGC 6992 sollte etwas leichter auszumachen sein! Aber auch hier konnten wir trotz Nebelfilters allerhöchtens ganz zarte Filamente erahnen!
Weiter fanden wir noch den Eulennebel im Karkoschka. Auch den wollten wir uns nicht entgehen lassen. Also den Tubus wieder zurück auf den großen Bären geschwenkt. Der Eulennebel war leicht zu finden und auch hier waren durchaus die markanten Strukturen zu erkennen welche zu seiner Namensgebung beigetragen haben. Die Galaxie M108 nahmen wir auch gleich mit. Mit Jans 32mm Weitwinkelokular bekamen wir sogar beide Objekte in ein Bild!
Jan machte noch einen kleinen Abstecher zur Spiralradgalaxie, doch die enttäuschte uns eher. Außer einem blassen Nebelfleckchen war nichts an der auf Fotos so eindrucksvollen Struktur zu erkennen, ja nicht einmal zu erahnen. Nachdem Jan dann noch eine Galaxie über M40 entdeckte, welche gar nicht im Karkoschka verzeichnet war (es stellte sich später heraus das es sich um NGC 4605 handelte), gönnten wir uns eine kleine Auszeit und genossen den herrlichen dunklen Sternenhimmel. Die Milchstrasse trat deutlich hervor und bot einen majestätischen Anblick (bin schon mal auf die ganzen Bilder gespannt).
Dabei viel mir auf das es unter dem Herkules eine Konstellation gab die ich noch nie bewusst beachtet hatte. Nach einem Blick in den Atlanten stellte sich heraus, das es sich um den Schlangenträger handelte. Und auch in diesem Sternbild gab es eine Menge Kugelsternhaufen. So beschauten wir auch noch M12, M10 und schließlich M14. (das mit M9 noch ein weiterer Kugelsternhaufen und mit M107 eine Galaxie vertreten war registrierte ich erst heute: die stehen dann beim Nächsten mal auf der Liste).
Nun ging auch so langsam der Mond auf und der musste natürlich auch noch angeschaut werden. Im Vorfeld hatten wir noch einen Blick auf den tiefstehenden Jupiter gewagt, aber dieser stand so tief am Horizont das das Seeing und der nachfolgende Mond eine lohnende Beobachtung unmöglich machte, so mein Eindruck.
Auf dem Mond gab es dann noch das Dreiergespann Kopernikus, Kepler und Aritarchus zu sehen. Außerdem schlängelten sich die Alpen am Terminator entlang. Auch Plato, Archimedes, Ptolemaues, Alphonsus und Arzachel standen günstig. Außerdem war Sinus Iridium wunderbar anzusehen.
Ehe wir uns versahen wurde es auch schon hell und wir brachen unsere Zelte ab. Ingesamt eine sehr erfolgreiche intensive Spechtelnacht, von der wir uns glaube ich alle wünschen das sie so noch öfter stattfindet (vielleicht schon bald)

Edgar:
Ja, das war eine fantastische Nacht. Schnell war der anfängliche Ärger über meine Barndoor vergessen – als sie dann endlich funzte. Für mich war es das erste Mal, dass ich so bewusst ein sagenhaftes Seeing geniessen konnte. Bis vor ein paar Wochen wusste ich nicht mal, was ‚Seeing‘ heisst…;o) So langsam arbeite ich mich an die Himmelsobjekte heran. Seit Gestern weiss ich nun auch besser Bescheid um die Region zwischen Kepheus und dem Schwan. Für mich ist das Fotografieren zum Lernen und Bestaunen am effektivsten, da ich am Rechner anschließend mich nochmal ausführlich mit den Aufnahmen beschäftige und vor allem klären kann, was wo liegt.
Armer Matze! Ich hoffe, es geht dir besser. Und justiere für das nächste Mal deinen Dobs besser vorher zuhause. Dann steigst du nicht mit Frust ein..;o) Aber du kannst auch gerne immer meinen 8″ nutzen, das weisst du ja.
Jan und Sebastian, zwei Deep Sky Freaks im Rausch. Ich denke, so kann man euer Treiben in der Nacht wohl bezeichnen..:o)) Wenn irgendwann der Karkoschka nichts mehr hergibt, das ist schon Wahnsinn. Ein Bild der Milchstrasse lade ich jetzt hoch in die Galerie. Hat etwas gedauert mit drei Stunden Schlaf in der Mütze.

So, das erste Bild ist oben. Ich hoffe, ich habe nicht übertrieben mit den Farben. Nächstes Mal auf alle Fälle nichts unter 5er Blende – die Randverzerrungen sind echt gravierend. Guckst du Milchstrasse
Soviel zum Thema „Der Nordamerikanebel geht nicht in rot mit ’ner Canon“…*g

Matthias:
Ich fands auch super, auch wenn ich so früh gehen musste, aber die Sternhaufen, M5 und M13 und M57 und die Galaxien waren wunderschön.
Meinem Magen gehts besser, auch wenn der gestern Abend nochmal weh getan hatte, aber jetzt gehts dem besser.

Treffen am 09.04.07

April 8, 2007 on 6:56 pm | In Treffen in Becheln | Keine Kommentare

Sebastian:
am 09. haben wir nun wieder ein Treffen geplant. Die Sonne geht 20:00 unter und der Mond dürfte kein Problem sein da er erst Dienstag um 2:30 aufgeht. Genug Zeit also um wieder eine schöne DeepSky-Spechtelnacht zu erleben. Schade das ich mein Scope nicht mitbringen kann (aber bald habe ich wieder ein Auto 😀 ).
Das Wetter scheint ja auch durchgängig schön zu bleiben. Da der Edgar schon extrem schöne Fortschritte mit seiner Barndoor gemacht hat (siehe Galerie), freue ich mich besonders darauf mir das alles mal näher anzusehen.

Tolles Logo!!!

April 1, 2007 on 10:21 pm | In Namensfindung | Keine Kommentare

Jan: Nabend zusammen,

ich habe mir mal eben eure Werke angeschaut und finde sie einfach klasse! An den Namen kann man sich gewöhnen, aber das Logo ist einfach unschlagbar 😀
Habe immer noch nicht so ganz kapiert wie man Beiträge kommentieren kann, deshalb hab ich jetzt einen neuen aufgemacht.
Ich bin ab morgen bis Freitag an der Mosel und wünsche euch jetzt schon eine schöne K-Woche.

Wusstet ihr eigentlich schon das die letzte MoFi nur ein Fake war? Der Mond hat sich deshalb rot gefärbt, weil man ihn mit Erbeersauce bestrichen hat. Und hier ist auch noch eine Meldung von heute Mittag, das werdet ihr nicht glauben! www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=55313

PS.:Wegen der Fahrt zum ATT 2007 schreib ich nach dem Urlaub noch eine E-Mail.

Edgar: hi jan,
viel Spass im Urlaub. Schade, dass du dein Dobson nicht mitnehmen konntest. Ist bestimmt gute Sicht da oder?
Das Logo finde ich jetzt auch super gelungen, Sebastian!

Besuch der Sternwarte Sessenbach

April 1, 2007 on 1:18 am | In Sonstiges | Keine Kommentare

Sebastian:

Am 28.03. besuchten wir die Sternwarte in Sessenbach.
Wir hatten schon viel von der Sternwarte gehört und waren alle sehr gespannt. Die Gebäude beherbergen mehrere Teleskope und im Vorgarten gibt es ein Planetarium.
Nachdem wir also angekommen waren begrüßte uns direkt recht herzlich der Hausherr Klaus Völkel.
Nachdem wir uns alle ein wenig bekannt gemacht hatten, begann unsere kleine Führung im Planetarium. Hier bekamen wir einen kleinen Vortrag zum Nachthimmel. Es war sehr schön. Klaus Völkel versteht es wirklich einem den Nachthimmel mit vielen interessanten Informationen in angenehmer Atmosphäre näher zu bringen. Die Projektion des Nachthimmels war dabei wirklich fantastisch.
Nachdem wir uns dann losreißen konnten ging es weiter zum 16″ Cassegrain-Spiegelteleskop. Das Teleskop ist ein Eigenbau und hat uns glaube ich alle beeindruckt. Da der zunehmende Mond bereits zu dreiviertel voll am Himmel schien, war es nun nicht gerade die beste Zeit um auf die Jagd nach Deep-Sky-Objekten zu gehen. Dennoch zeigte uns der Orionnebel ein wenig von seiner Pracht! Natürlich nahmen wir auch den Mond ins Visier: Der Anblick durch das Binokular war umwerfend. Eine unglaubliche Menge an Strukturen wurden aufgelöst. Insbesondere Kopernikus, Tycho und Clavius blieben mir im Gedächtnis haften. Der Terminator stand günstig um diese Krater in voller Pracht zu erleben. Ein weiteres Objekt war der Saturn. Deutlich waren Cassini-Teilung in den Ringen und Wolkenbänder auf der Oberfläche des Gasriesen zu erkennen. Desweiteren waren bis zu acht! Monde zu erkennen.
Leider zogen in diesem Moment dicke Quellwolken auf und verhagelten uns jede weitere Beobachtung. So fiel leider auch der kleine Bildbearbeitungsworkshop aus den wir geplant hatten. Klaus Völkel wollte mittels des Cassegrains ein Saturnvideo erstellen um uns im Anschluss die Bearbeitung der Rohbilder mit Giotto näherzubringen. Daraus wurde wegen des Wetters nun leider nichts.
So ging es mit fantastischen Bildern auf der Videoleinwand weiter. Ob Sonne, Mond, Planeten oder DeepSky-Objekte. Klaus hatte von allem was dabei. So ließen wir den Abend mit dem kleinen Vortrag ausklingen. Natürlich hatten wir im Anschluss noch einige Fragen. In geselliger Runde gabs noch einiges zu Erfahren über Klaus Völkel und seine Unternehmungen. Der Edgar erfuhr noch ein paar Tipps zum Bau seiner Barndoor.

Alles in allem ein sehr schöner Ausflug den ich jedem Interessierten nur mal empfehlen kann. So war es sicher auch nicht unser letzter Besuch in der wirklich außergewöhnlichen Sternwarte.

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